LÁZNĚ JESENÍK - PENZION RESTAURANT GRÄFENBERG
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PRIESSNITZ GESCHICHTE - Kurort Gräfenberg, Heilbad Priessnitz
 

PRIESSNITZ GESCHICHTE

Geschichte und Gegenwart der Pension Gräfenberg

Geschichte und Gegenwart der Pension Gräfenberg

Die Entstehung der Pension Gräfenberg ist eng mit der Heilkunst des Vinzenz Priessnitz (1799 -1851) verbunden. Dank der Quelle, die hier am Grundstück der Pension entspringt, kam zum ersten Mal der Gedanke auf, dass die Natur eine Kraft besitzt, die den menschlichen Körper und seine Seele heilen kann. Dies aber nicht durch ein Wunder, sondern im Ergebnis der Reinheit und der ganz auüerordentlichen Kraft des hiesigen Klimas sowie der Dauer des hier verbrachten Aufenthaltes. V. Priessnitz war der erste, der diese Kraft, vermittelt durch das kalte Wasser dieser Quelle am eigenen Körper verspürte, deren Nutzen dann weiter entwickelte und sie für uns in seinem Nachlass hinterlieü.

Vielleicht eine Verbindung von Wirklichkeit und Sage
Eine vergessene Quelle
Gebaut wurde das Haus, das heute „Pension Gräfenberg‶ genannt wird, im Jahre 1840 unterhalb der Genie-Quelle, aus der heraus V. Priessnitz seine erfolgreiche und vielseitige Praxis entwickelte, gebaut. Nach einiger Zeit erbaute sein Badegehilfe Gröger das Haus in eine private Heileinrichtung um, wo Anwendungen angeboten wurden, bei denen das Wasser der erwähnten Quelle benutzt wurde. Zu den berühmten Gästen dieses Kurhauses gehörte im Jahre 1853 auch die Prinzessin von Savoien, Fürstin Karoline von Morzin.
Dank der günstigen Lage bot es bis zum Beginn des II. Weltkrieges Kurgästen seine Dienste an. Seit dem Jahre 1982 gaben die jetzigen Eigentümer diesem Haus durch aufeinander folgende bauliche Umgestaltungen sein ursprüngliches Aussehen und seine Anziehungskraft für die Besucher des Bades wieder. Im Jahre 2000 wurde aus Anlass des Jubiläums des 200. Geburts¬tages von V. Priessnitz auch die Genie-Heilquelle rekonstruiert und ihr Wasser der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Pension Gräfenberg steht am südlichen Abhang des Reichensteiner Gebirges (Rychlebské hory) mit einem ungestörten und fesselnden Ausblick auf das Altvatergebirge mit seinen dominanten Berggipfeln Altvater (Praděd) (1491 m), Urlichkuppe (Orlík) (1204 m), Keilberg (Klin) (1178 m), Ameisenhübl in den Langen Leiten (Mravenečník / Dlouhé stráně) (1342 m), Glaseberg (Kepmík) (1424 m), Hochschar (Serák) (1350 m).
Der geologische und mineralische Reichtum des Reichensteiner Gebirges ist von einmaligem Wert. Schon vor mehr als 1000 Jahren wurde hier Gold, Silber, Kupfer, Graphit und auch Eisen und Kohle gewonnen; später wurden auch Lagerstätten von Blei, Arsen, Uran und Zink entdeckt. Sein Heilklima verdankt das Quellengebiet am südlichen Hang des Berges Studničníi vrch (ehemals Hirschbadkamm) (991 m), wo sich die Pension Gräfenberg befindet, gerade diesem Mineralgehalt.

Eine in Vergessenheit geratene Quelle

Die Anfänge der Besiedlung unserer Gegend fallen in das 13. Jahrhundert. Zuerst boten die Täler bei der Besiedlung wegen des leichteren Zugangs und ihrer Fruchtbarkeit bessere Möglichkeiten zum Lebensunterhalt. Höhere Lagen und Kämme blieben anfangs unbesiedelt und waren oftmals undurchdringlich und wegen der dort lebenden Bären und Wölfe manchmal für die Menschen sogar gefährlich. Auch Räuber sollen sich dort aufgehalten haben. Die Erstbesiedlung der höher gelegenen Gebiete begann ab dem17. Jahrhundert. Ein Beispiel ist die Siedlung Reihwiesen (Rejvíz), deren ursprünglicher Name der öberlieferung nach im Jahre 1687 Raubwiesen war, es sollte sich also um die Wiesen der Räuber gehandelt haben und die in seiner Nähe stehenden Burg Koberstein (Kobrštejn) sollte dem Schutz des Weges aus Mähren nach Schlesien vor Räubern dienen. Im 17. Jahrhundert erlebten auch die Bewohner von Freiwaldau schwere Tage in der Zeit des 30jährigen Krieges. Die Leute waren an ein hartes Leben in der Natur gewöhnt und wussten sich mit der Axt und Waffen in der Hand zu verteidigen. An die Natur passten sich die Menschen an, sie respektierten sie und halfen sich gegenseitig. Die Gefahren, die auf sie lauerten, gingen von wilden und raubgierigen Söldnerhaufen aus, die durch das Land zogen. Gegen sie mussten sie ihr Leben verteidigen. So war es auch an einem Sommertage des Jahres 1642, als eine Gruppe schwe¬discher Söldner aus der schlesischen Ebene kommend einen Bauernhof überfiel. Die Söldner plünderten den Hof und entführten die einzige Tochter des Bauern. Der Bauer, der dies sogleich erfuhr, sammelte schnell eine Gruppe seiner Verwandten und Nachbarn und verfolgte die fliehenden Räuber. Im Walde, dort wo jetzt ein Mahnmal mit einer Quelle steht (Priessnitz - Mahnmal), holte er sie ein. Es kam zu einem harten Kampf. Die entführte Tochter nutzte diese Situ¬ation und floh. Schlieülich flohen auch die Söldner. Am Ort verblieben aber leider einige Tote und unter ihnen war auch der Vater des entführten Mädchens. Nach der Sage umarmte die Tochter in ihrem groüen Leid und mit Tränen in den Augen ihren toten Vater und sie und die umstehenden Helfer wurden dabei Zeugen der Erscheinung einer Fee, die alle Anwesenden ansprach. Sie tröstete sie mit den Worten, dass das Blut des erschlagenen jungen Bauern sich nicht umsonst mit den Tränen seiner Tochter und dem Quellwasser vermischt habe. Es komme die Zeit, dass das hiesige Quellwasser und der Name des Bauern diesen Ort berühmt machen werden. Hier entstehe etwas, was in der Welt nichts Ähnliches haben wird. Die Leute bauten an dieser Stelle zum Andenken an diese Verheiüung ein Denkmal aus Stein und gaben dieser Quelle den Namen „Priessnitz - Quelle". Dieser Bauer war ein Urahn des Vinzenz Priessnitz. Hier vermischen sich historische Wirklichkeit und eine Sage aus damaligen Zeiten. Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Vater von V. Priessnitz auf dem Gräfenberger Hügel eine Wirtschaft. Sein Sohn Vinzenz war von Geburt an sehr begabt und der Natur und den Men¬schen gegenüber sehr aufgeschlossen. Ihn lehrte der Vater, auch wenn er bald erblindete. Ein Erlebnis sollte Vinzenz Priessnitz beeindrucken, als er ein verwundetes Reh beobachtete, wie es ein verletztes Bein in eine Quelle mit kaltem Wasser getaucht hatte. Später sollte er bei einer Ver¬letzung seiner Hand diese angeblich in dieselbe Quelle tauchen. Das kalte Bad und feuchte Leinenumschläge stillten die Schmerzen und bald heilte auch die Wunde. Ein späterer Unfall, als Priessnitz ein vollgeladener Bauernwagen überfuhr und den Brustkorb schwer verletzte, war sehr ernst. Wie es Priessnitz selbst oft geschildert hat, verordnete ihm der örtliche Wundheiler warme, eng anliegende Kräuterumschläge. Priessnitz erklärte „ich litt an grausamen Schmerzen und konnte nicht anderes tun, als diese Umschläge herunter reiüen zu lassen und durch feuchte, kalte Wickel zu ersetzen. Schlieülich spürte ich eine riesige Erleichterung und der Schmerz lieü nach". Seine Genesung war für viele Leute ein Wunder. Seit dieser Zeit fanden die einfachen Leute bei Priess¬nitz Hilfe. Manche hat er auch selbst besucht. Die fast 200 Jahre alte Prophezeiung einer Fee fand ihre Erfüllung und schnell verbreitete sich das Gerücht über das Wunder seines Heil¬verfahrens.
Im Ergebnis mit der Entwicklung der Badetätigkeit am Gräfenberg, wo einfache kranke Leute, aber auch Begüterte, bei Priessnitz Hilfe beim Behandeln ihrer Schmerzen und Krankheiten fanden, entstand natürlich eine Dankbarkeit dieser Patienten. Die Zeugnisse dieser Dankbarkeit sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Es war die Dankbarkeit vor Gott und die Demut vor ihm und die Dankbarkeit Priessnitz und seinem heilenden Wasser gegenüber. Diese Dankbarkeit wurde nicht nur mit Worten geäuüert, sondern auch durch Taten. Es war für sie eine Ehre, dies auf diese Weise zu zeigen. So entstanden an diesem Ort einzelne einfache Denkmäler. Man schuf sie selbst oder lieü sie auf eigene Kosten anfertigen. Zu den ersten gehört das Steindenkmal bei der Adolfquelle vom Jahr 1839, dann das ungarische Denkmal (1839-1840).
Ein anderes Zeugnis der Dankbarkeit geheilter Patienten des Priessnitz ist ein Stein, gesetzt an einer Abzweigung der Lindenallee, die die Priessnitzová mit der Kalvodová verbindet. Den Stein lieü der englische Bankier Marley Gilbert setzen. Diesem Patienten hat V. Priessnitz auf seine Fragen, wann er gesund sein würde, sehr oft geantwortet: „Sie müssen Geduld haben" und diese Worte wurden nach seiner Genesung in diesen Stein eingemeiüelt.
In dem Maüe wie das Bad nach und nach dank seiner Patienten und der Erfolge der Priessnitzschen Heilmethode aufblühte, haben später Einzelne oder Gruppen dieser Patienten zum Teil sehr auf¬wendige Monumente aus Dankbarkeit für die wieder gewonnene Gesundheit anfertigen lassen. Dies war auch der Grund für die Errichtung des französischen Denkmals zu Beginn des Jahres 1841. Es lieü ein der Herkunft nach aus dem rumänischen Transsylvanien stammender Offizier, N. d. Blasenberg, der in der französischen Armee diente, errichten und es wurde nach der Quelle, die an dieser Stelle entsprang „Alte Genie-Quelle‶ benannt. Warum war diese so weit vom Zentrum des Kurbades, auf der Südseite der heutigen Pension Gräfenberg, entfernt? Das bezeugt, dass diese Quelle für Priessnitz und sein. Heilverfahren von auüerordentlicher Bedeutung war. Sie steht hier zur Erinnerung an die Idee, mit der Reinheit der hiesigen Natur und ihrem Quellwasser zu heilen. Wie sehr Priessnitz die Genie-Quelle wertschätzte, bezeugt eine erhalten gebliebene zeitgenössische Lithografie (aufbewahrt im staatlichen Kreisarchiv Jesenik), auf der Priessnitz mit Freunden gerade vor der alten Genie-Quelle oder dem französischen Denkmal abgebildet ist. Nach dem ersten Weltkrieg versiegte diese Quelle weitgehend. Aus diesem Grunde wurde das Denkmal zerlegt und vor dem heutigen Balneologischen Zentrum aufgestellt, wo es sich bis heute befindet. Nachdem das französische Denkmal versetzt wurde, geriet die frühere Quelle ganz in Vergessenheit.
Bis zum letzten Jahr konnte man an der Stelle des ehemaligen historischen französischen Denkmals nur eine halbzerfallene runde Steinmauer sehen, aus der ein rostiges Rohr herausragte, das früher das Quellwasser dem Denkmal zuführte. Das war ein Anblick, der keinesfalls zur Anmut der hiesigen Landschaft und zu deren ruhmvollen Geschichte beitrug. Zu dieser Zeit begann der jetzige Inhaber der Pension Gräfenberg mit einer schon früher geplanten Aktivität. Er entschloss sich, ein Stück des früheren Ruhmes des Gräfenberger Bades aufleben zu lassen. Dabei entschloss er sich, die zweihundert Jahre alte Tradition, die diese Gegend so sehenswürdig machte, aufzufrischen. Er begann aus Dankbarkeit gegenüber dem edelmütigen Meister und aus Achtung vor dieser Naturschönheit und Geschichte mit der Erneuerung dieser alten Sehenswürdigkeit die Genie-Quelle wieder in Betrieb zu setzen. Nach einem eigenem Entwurf errichtete er eine 90 m lange Stützwand aus schlesischen Granit und an die Stelle des ursprünglichen Steinbogens, wo früher das französische Denkmal stand, stellte er ein Denkmal aus Saubsdorfer Marmor mit der Inschrift „Genie-Quelle‶ und einer Priessnitz - Photographie auf. öber diesem Denkmal ist aus selbigem Marmor ein Bogen aufgesetzt, auf dem Bogen befindet sich ein Relief des Hirschbadkammes (Studniční vrch) mit Quellen, die in einem Bach münden und die Inschrift „öber allen Gipfeln ist Ruh". Es sind die Worte eines Gedichtes von J. W. Goethe aus „Des Pilgers Nachtlied‶ vom Jahre 1780. Zwar ist diese neue Stützwand recht schön geworden, der Stein ist frisch gebrochen, aber der Schönheit des Marmordenkmals muss man das Attribut „hundertjähriges Denkmal" beigeben. Hier nutzte der Inhaber der Pension Gräfenberg seine gute Kenntnis des hiesigen Landstriches, seiner Schönheiten und leider auch der weniger schönen Orte. Im Zusammenwirken mit dem Denkmals¬schutzamt renovierte er ein abgerissenes Denkmal, das sich auf einem Bauernhof in Velké Kunětice (Gross Kunzendorf) unter Metallschrott landwirtschaftlicher Technik befand. Vermutlich gehörte der Bauernhof einmal zum Anwesen des Josef Schindler. Den Bogen mit den Versen entdeckte er im Geröll eines alten Steinbruchs bei Supíkovice (Saubsdorf). Beide Teile wurden vom Steinbildhauer Herrn Benedikt aus Vapenná (Setzdorf) sorgfältig restauriert. Ungeachtet dessen kann man insbesondere nach Regen noch sehen, wie sehr das Denkmal beschädigt worden war.
Voller Ehrfurcht muss jedoch daran erinnert werden, dass das alte Denkmal eine 100jährige Geschichte hat. Es wurde im Jahre 1899 angefertigt und, wie der Historiker und Schindler-Kenner Vitězlav Mazura schreibt, im Garten des Anwesens des Priessnitz-Nachfolgers Josef Schindler (1814 – 1890) in Groü Kunzendorf aufgestellt. Es trug, als es wieder entdeckt wurde, noch die Inschrift „Schindler-Quelle". Josef Schindler war wie sein Vorgänger Vinzenz Priessnitz nicht nur ein hervorragender Arzt, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer. Er besaü auüer einem Rittergut in Groü Kunzendorf dort noch einen Marmorsteinbruch und ein Werkstatt zur Bearbeitung des Marmors. Meister im Steinbruch war Obeth, der Vater des später berühmt gewordenen Bildhauers und Schöpfers des Priessnitz-Denkmals im Jeseniker Smetanapark Obeth.
Das Denkmal „Schindler-Quelle‶ weist eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Denkmal „Rumänische Quelle‶ im Walde oberhalb des Kurbadareals auf, das nach einem Entwurf des Direktors der Steinmetzenschule in Saubsdorf, Eduard Zelenka, in der Werkstatt von „Josef Schindler und Sohn‶ angefertigt wurde. Der Auftrag stammt vom rumänischen König Carol I., der auf der Verwendung von Marmor aus dem Schindlerschen Steinbruch bestand. Er verband in dem Quellendenkmal die Würdigung der Priessnitzschen Wasserkur mit seinem Dank für die erfolgreiche Heilbehandlung durch den Priessnitz - Nachfolger und Arzt Josef Schindler. Schindler erlebte die Einweihung des in seiner Werkstatt hergestellten rumänischen Denkmals nicht mehr.
Auf dem Anwesen Josef Schindlers wurde an den langen Winterabenden, die Schindler dort verbrachte, im Freundeskreis fleiüig musiziert und rezitiert. Schindler selbst war Liebhaber der klassischen Literatur und trug oft ganze Gedichte auswendig vor. Da das Denkmal „Schindler-Quelle‶ offensichtlich erst nach dem Tode von Schindler aufgestellt wurde, muss man wohl den Text des Gedichtes von Goethe als einen Nekrolog und zugleich eine Würdigung Schindlers ansehen.

öber allen Wipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest Du kaum einen Hauch; die Vöglein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest auch Du.

So kam Goethe, der bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts verstarb und nie in Freiwaldau-Gräfenberg besucht hat, doch noch in Form seines Gedichtes nach Gräfenberg.
Bereits im Jahre 1889 gab der damalige Besitzer des Hauses Nr. 224 in der Kolonie Gräfenberg, das neben der Quelle stand, Anton Gröger, diesem Haus den Namen „Gasthaus zur Genie-Quelle‶. Etwas später wurde es in „Kurhaus zur Genie-Quelle‶ umbenannt. Hier wurden die bewährten Priessnitzschen Prozeduren durchgeführt und alle Dienste, die im Gräfenberger Bad üblich waren, erwiesen. Mit dem II. Weltkrieg kam eine Zeit, in der die Geschichte und der Ruhm des prosperierenden Bades nicht geachtet wurden. Viele Bauten und Waldparkanlagen verkamen oder wurden unbenannt. Erst die Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Geburt von Vinzenz Priessnitz demonstrierten wieder im vollen Masse die Geschichte von Gräfenberg. Die alte Genie - Quelle wurde jedoch vergessen. Die Entscheidung des heutigen Inhabers der Pension Gräfenberg, diesem Ort sein historisches Ansehen, seinen Ruhm und Namen zurückzugeben, war sein persönlicher Beitrag zum 200. Jahrestag. In der Region war man sehr überrascht, weil die Quelle als Genie-Quelle bezeichnet wurde und ihre Geschichte wirklich nur sehr wenigen Leuten und dazu noch unvollständig bekannt war. Dem heutigen Leser lege ich daher eine komplexe Geschichte der Genie Quelle vor, der Priessnitz und die ersten Patienten sehr dankbar waren.
Heute bildet das Denkmal der Genie-Quelle, die helle Granitmauer und die dahinter liegende Pension Gräfenberg so etwas wie den Eingang zum Gräfenberger Kurareal mit seinen vielen architektonisch und historisch wertvollen Gebäuden, den imposanten Denkmälern und den oftmals künstlerisch gestalteten Quellen am Studniční vrch.
In Zusammenarbeit mit Herrn Vitězslav Mazur, Historiker und Kenner der Gräfenberger Heil- und Bauaktivitäten.
Jan Staněk, Juni 2000